Die Zukunft mit Augenmaß planen

Das Sparbuch aus Großmutters Zeiten ist längst nicht mehr up to date. Moderne Formen der Vermögensbildung sind an seine Stelle getreten. Wer mit der Zeit geht, investiert sein Geld heute in Fonds. Wer gleichzeitig Geld und Steuern sparen will, sollte eine Rürup- oder eine Riesterrente wählen. Und wer im Alter keine Miete mehr zahlen will, für den ist Immobilienbesitz die beste Lösung.

Doch schon bei den Steuern fängt die Sache an, schwierig zu werden. Für den einen Fonds fällt Kapitalertragssteuer an, für den anderen (noch) nicht. Für den einen Selbständigen mag sich der Abschluss einer Rürup-Rentenversicherung steuerlich lohnen, für den anderen nicht.

Schließlich die beinahe unüberschaubare Zahl der Anbieter und Lösungen. Etwa 130 Versicherer konkurrieren am deutschen Markt. Die einen setzen auf eine hohe Präsenz in der Fläche. Andere stützen sich auf Strukturvertriebe. Und wieder andere bauen auf Medienwerbung. Doch nicht jeder dieser Anbieter hält am Ende auch, was er verspricht. Finanziell angeschlagene Gesellschaften bemühen sich nicht weniger um Neuabschlüsse als Versicherer, denen es finanziell gut geht.

Gleichzeitig werben etwa 8000 Einzelfonds mit teilweise zweistelligen Renditen. Wie man weiss, geht nicht jede dieser Versprechungen in Erfüllung. Wo man viel gewinnen kann, kann man auch viel verlieren. Wie soll man sich deshalb am Ende verhalten? Wonach soll man sich richten? Und was tun angesichts einer immer weniger planbaren und sicheren finanziellen und beruflichen Zukunft?

Ich kann hier freilich nur Hilfestellungen geben. Die Zukunft kenne natürlich auch ich nicht. Was ich mir auf die Fahnen geschrieben habe, ist Fairness und Transparenz in Bezug auf die Kosten, so dass am Ende beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren.